Warum ich den Begriff “Influencer” hasse

Influencer – ich hasse dieses Wort. Viele ältere sagen auch immer, dass für sie Influencer eine Krankheit ist und kein Job-Titel.

Ich finde das Wort allgemein nicht schön. Ab wann ist man ein Influencer?
Viele kaufen sich Bücher um Influencer zu werden und das als Job zu haben. Aber hier ist der entscheidende Unterschied zu den wirklichen “Influencern”.

Sie haben mit dem, was sie tun nicht wegen Geld oder Ruhm angefangen. Nicht um bekannt zu werden. Sie haben damit angefangen sich im Internet zu zeigen, weil sie es spannend oder cool fanden/finden. Wenn man jemanden sieht, der ähnlich tickt dann freut sich jeder. Man kennt die Personen teilweise schon seit Jahren und war bei vielen Dingen fast schon live mit dabei.

Die heutigen Influencer (oder was ich schöner finde Blogger) haben mit dem was ihnen Spaß macht sich eine Community aufgebaut. Sie haben teilweise ihren Job zufällig angefangen. Einige verdienen damit so gut, dass sie allein davon Leben können. Andere müssen noch einen normalen Job nachgehen oder sie machen das, um am Boden zu bleiben und normal zu leben.

Die Welt der Sozialen Medien ist schnelllebig. Jeden Tag könnte es für die ein oder andere Person zu Ende sein mit dem Erfolg und den Jobs.

Influencer beeinflussen wie der Name schon sagt (engl. = influence) ihre Fans. Die meisten nutzen dies für positive Dinge aber es gibt auch Personen da draußen im World Wide Web die es nur aus Profitgier machen. Klar macht jeder irgendwann Werbung – mich eingeschlossen.
Aber man sollte sich genau überlegen warum man für eine Marke Werbung macht und auch dahinter stehen. Blogger, die gefühlt jede Woche für eine andere Marke Werben wirken weniger authentisch.

Weniger Authentizität bedeutet auch meist weniger Vertrauen der Fans.

Es gibt auch einige Möchtegern-Influencer. Eine große Anzahl an Followern bedeutet nicht gleich, dass man Influencer ist. Ich denke das ging aus dem vorherigen Text heraus. Man kann nämlich im Internet alles kaufen. Es gibt diverse zwielichtige Plattformen auf denen man für jeden Social Media Channel (also Facebook, Instagram, Twitter, Youtube, …) Follower/Abonnenten, Likes, Views, Reposts und vieles mehr kaufen kann für echtes Geld.
Es wird auch einigen Accounts genau das unterstellt. Beweisen ist nicht so einfach möglich und somit auch das Gegenteil beweisen.

Es sollte jeder selbst wissen ob er diesen Blödsinn macht oder nicht aber ich persönlich halte von so etwas nichts. Wenn man langfristig Erfolg in den Sozialen Medien haben möchte muss man sich diesen ehrlich aufbauen. Jeder fängt klein an.

xo Cathy

(Quelle: Instagram)

1 Kommentar zu „Warum ich den Begriff “Influencer” hasse

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